OSTFRIESISCHE LANDSCHAFT - REGIONALVERBAND FÜR KULTUR, WISSENSCHAFT UND BILDUNG
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Flurnamen

Begriffserkärung

Flurnamen dienten der Orientierung im landschaftlichen Raum und der Identifizierung einzelner Flurstücke. Flurnamen sind Eigennamen für Örtlichkeiten, die nicht bewohnt sind. Sie bezeichnen Äcker, Wiesen und Weiden, Anhöhen und Täler, Waldstücke, Gewässer, Wege und Straßen, Brücken, Moor- und Heidegebiete, aber auch Natur- und Kulturdenkmäler wie Kirchen, Gräberfelder und Befestigungsanlagen sowie wirtschaftliche Betriebe wie Ziegeleien oder Fabriken. 1

Die Vergabe der Flurnamen richtete sich nach den Gegebenheiten, die ein Flurstück von anderen unterschied. Die Benennung war abhängig von strukturellen Besonderheiten wie Lage, Form, Bodenbeschaffenheit, Nutzung oder Vegetation. Heute erinnern oft nur noch die Flurnamen an alte landschaftliche Gegebenheiten.

Flurnamen dienen heute als Quelle für die Siedlungs-, Wirtschaft- und Sozialgeschichte. Sie geben Hinweise auf alte Dorfbefestigungen, wüst gewordene Orte, ehemalige Besitzverhältnisse, die heute nicht mehr erkennbar sind. 2

 

1 Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 9

2 Naumann, Horst. Hrsg. von Andrea Brendler und Silvio Brendler, Flurnamen. Struktur, Funktion, Entwicklung, Hamburg 2011, S. 120-124

Glossar zur Flurnamensammlung

Erklärung häufiger vorkommender Wörter bzw. Wortteile

Das folgende Glossar versucht, die in der Flurnamensammlung von Heinrich Schumacher häufiger vorkommenden Wörter bzw. Wortteile zu erklären. Es steht als pdf-Datei hier zum Download zur Verfügung:

In der ersten Spalte des Glossars (Begriff I) werden die jeweiligen Stichwörter angeführt, in der zweiten Spalte (Begriff II) einige abweichende Schreibweisen. Zahlenangaben in runden Klammern „(1), (2)“ kennzeichnen unterschiedliche Erklärungen eines gleich lautenden Begriffes. Die dritte Spalte enthält die entsprechenden Worterklärungen und die vierte Spalte die als Quelle verwendete Literatur. Die Literaturangaben werden in jeder Zeile vollständig aufgeführt, um eine Übertragung in die Datenmaske durch Kopieren zu ermöglichen.

Verzeichnis der im Flurnamen-Glossar verwendeten Abkürzungen sowie eine kurze Erläuterung zur sprachlichen Entwicklungsgeschichte

afries. -> altfriesisch
ahd. -> althochdeutsch
frz. -> französisch
germ. -> germanisch
lat. -> lateinisch
mhd. -> mittelhochdeutsch
mnd. -> mittelniederdeutsch
mnl. -> mittelniederländisch
nhd. -> neuhochdeutsch
niederd. -> niederdeutsch
niederl. -> niederländisch
nfries. -> nordfriesisch
nnd. -> neuniederdeutsch (seit ca. 1600)


Die meisten der in Europa gesprochenen Sprachen (Ausnahmen: Baskisch, Samisch, Finnisch, Ungarisch, Türkisch) gehören zur indogermanischen Sprachfamilie, die zu Beginn der geschichtlichen Überlieferung bereits über Europa und großen Teilen Asiens verbreitet war. Das Ursprungsgebiet der indogermanischen Sprache ist umstritten; in Frage kommen Zentralasien, Osteuropa, aber auch Mitteleuropa. Die indogermanische Sprachfamilie teilt sich in zwei Zweige, einen europäischen und einen asiatischen Zweig, die sich wiederum in einzelne Sprachgruppen aufgliedern. Diese Sprachgruppen weisen Ähnlichkeiten in der Grammatik, der Formenbildung und im Wortschatz auf, aus denen sich Rückschlüsse auf die Wanderbewegungen der Völker ziehen lassen

Zu den europäischen Sprachgruppen gehören die keltischen Sprachen, die italischen Sprachen (z. B. Latein, Französisch), die germanischen Sprachen (z. B. Friesisch, Gotisch), die baltischen und slawischen Sprachen, sowie Albanisch, Griechisch, das ehemals im Westteil der Balkanhalbinsel gesprochene, jetzt aber ausgestorbene Illyrisch und die ebenfalls ausgestorbenen Sprachen Trakisch und Dakisch, die im Ostteil der Balkanhalbinsel vorkamen.

Zu den asiatischen Sprachgruppen gehören die iranischen Sprachen (z. B. Persisch, Kurdisch), die indoarischen Sprachen, Armenisch, die im Hindukusch gesprochenen Kafirsprachen und die inzwischen ausgestorbenen Sprachen Hethitisch (Kleinasien) und Tocharisch (China).

Die germanische Sprache wird unterteilt in Ostgermanisch, Nordgermanisch und Westgermanisch. Zu den ostgermanischen Sprachen gehören die ausgestorbenen Sprachen Gotisch, Burgundisch, Langobardisch und Wandalisch.

Die gotische Sprache, die aufgrund der Wanderungen der Goten im 4. und 5. Jahrhundert über weite Teile Europas verbreitet war, starb mit dem Untergang der Krimgoten und der Romanisierung der Ost- und Westgoten aus. Ein „literarisches Denkmal“ schuf der westgotische Bischof Wulfila um 370 mit seiner gotischen Bibelübersetzung.

Zu den nordgermanischen Sprachen gehören Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Isländisch und Färöisch. Altnordisch war von ca. 800 bis 1400 n. Chr. die Sprache der germanischen Bevölkerung Skandinaviens, Islands und der Färöer. Aus dem Altnordischen entwickelte sich ab dem frühen Mittelalter die dänische Sprache.
Zu den westgermanischen Sprachen gehören Englisch, Friesisch, Deutsch und Niederländisch, sowie als Neusprachen Jiddisch und Afrikaans.

Englisch entwickelte sich aus dem Altenglischen („Angelsächsischen“), das entstand, als Angeln, Sachsen und Jüten sich im 5. Jahrhundert im Gebiet des heutigen England ansiedelten. Altenglisch wurde etwa von 450 bis 1100 gesprochen, die ersten schriftlichen Zeugnisse stammen aus dem 7. Jahrhundert.

Die aus dem Altfriesischen kommende friesische Sprache wird unterteilt in Westfriesisch (gesprochen westlich der Lauwer, in der heutigen Provinz Friesland), Ostfriesisch (gesprochen östlich der Lauwer, bis zum Land Wursten) und Nordfriesisch (gesprochen an der Westküste des heutigen Kreises Nordfriesland und auf den vorgelagerten Inseln). Altfriesisch gliedert sich in Altwestfriesisch und Altostfriesisch. Altwestfriesisch wurde vom Ende des 14. Jahrhunderts bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts gesprochen. Es ist ausschließlich in Rechtstexten und Urkunden überliefert. Zum Altostfriesischen, das ebenfalls nur in Rechtstexten überliefert ist und von ca. 1300 bis 1450 gesprochen wurde, gehören ein emsfriesischer sowie ein weserfriesischer Zweig.

Die deutsche Sprache wird unterteilt in Hochdeutsch und Niederdeutsch. Niederdeutsch bzw. Altniederdeutsch oder Altsächsisch war ursprünglich die Sprache des Stammes der Sachsen, der zuerst im Nordwesten des deutschen Sprachgebietes ansässig war, sich später aber auch im Nordosten ansiedelte. Erste Zeugnisse des Altsächsischen, das bis ca. 1300 gesprochen wurde, stammen aus dem 8. Jahrhundert. Mittelniederdeutsch war die Amtssprache der Hanse. Ab dem 16./17. Jahrhundert verlor es mit dem Niedergang der Hanse und dem Vordringen der hochdeutschen Sprache durch die Bibelübersetzung Luthers an Geltung und besteht seitdem nur noch in Form unterschiedlicher Mundarten (Plattdeutsch).

Die hochdeutsche Sprache (im ober- und mitteldeutschen Sprachraum entstanden) wird unterteilt in Althochdeutsch, gesprochen vom 6./7. Jahrhundert bis zur Mitte des 11. Jahrhunderts, Mittelhochdeutsch, gesprochen von der Mitte des 11. Jahrhunderts bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts und Neuhochdeutsch (Frühneuhochdeutsch ab 1350, Neuhochdeutsch ab 1650, Spätneuhochdeutsch ab 1950).

Eine besondere Stellung nimmt die lateinische Sprache ein. Latein war nicht nur die Sprache des Römischen Reiches, sondern vor allem die Sprache der Kirche, die in diesem Sprachgebiet ihren Ursprung hat. So behielt Latein auch nach dem Ende des Römischen Reiches (476) seinen Rang als Sprache des Klerus, der Wissenschaft und der Verwaltung bis in die Neuzeit hinein. Das änderte sich erst, als das Papsttum an Geltung verlor und Deutsch als Amtssprache das Lateinische verdrängte.

Quelle: Brockhaus Enzyklopädie, 21. Auflage, 2006

Quellen zur Flurnamendeutung

Vor der Flurnamensammlung durch die Ostfriesische Landschaft gab es drei Versuche, für ganz Ostfriesland eine Flurnamensammlung zu erstellen:

1878 rief die Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer zu Emden mit einem Sendschreiben dazu auf, Flurnamen aus Ostfriesland mitzuteilen. Daraufhin teilten drei Personen insgesamt 23 Flurnamen ohne weitere Quellenangaben mit.

Nach dem Ersten Weltkrieg forderte Superintendent Wiard Lüpkes aus Esens durch Fragebogen die Geistlichen, die Kirchenvorstände sowie die landwirtschaftlichen Zweigvereine auf, ihm Flurnamen zu benennen. Lüpkes stellte die Ergebnisse der Sammlung gemeindeweise als Flurnamenlisten zusammen und veröffentlichte sie in der Tagespresse, für den Kreis Emden und den Kreis Weener auch in kleinen Broschüren. Eine Darstellung der Flurnamen in Karten unterblieb, sodass eine Lokalisierung der von ihm gesammelten Flurnamen leider nicht mehr in jedem Falle möglich ist.

Nach dem zweiten Weltkrieg unternahm Kreisbaumeister Kratzsch vom Heimatverein Leer  einen erneuten Versuch. Er übersandte aus topographischen Karten 1:25 000 ausgeschnittene Gemarkungen an die Lehrer mit der Bitte, Flurnamen in einer Liste zusammenzustellen, die Flurnamen zu nummerieren und diese Nummern in die Kartenausschnitte lagerichtig einzutragen. Es wurde nur eine relativ geringe, oft auch schon bekannte Anzahl von Flurnamen gemeldet. Die Sammlung der Antworten liegt im Niedersächsischen Landesarchiv – Standort Aurich – vor: für den Kreis Leer 100%, für den Altkreis Aurich 50%, für den Altkreis Norden 30 %, für den Kreis Wittmund kein Ergebnis.

Eine wichtige Quelle ist die Hannoversche Grundsteuervermessung der 1820er Jahre, die aber ohne Kartierung erfolgte. Neben diesen Quellen, Sammlungen und der systematischen Befragung sind historische Kartenwerke eine wichtige Quelle, etwa die Regemortschen und Honartschen Kartenwerke des späten 17. Jahrhunderts, die Preußische Grundsteuervermessung des späten 19. Jahrhunderts und die Deutsche Grundkarte.

Kartengrundlagen

Urkarte (Inselkarte)

Als Urkarte bezeichnet man in Ostfriesland das Urstück einer Flurkarte (auch Liegenschaftskarte oder Katasterkarte):

Nachdem Ostfriesland 1866 preußisch wurde, haben die Preußen in Ostfriesland eine flächendeckende Grundsteuervermessung durchgeführt. Jede Gemarkung wurde in mehreren Kartenblättern, die jeweils eine natürliche Begrenzung wie Wege oder Gewässer hatten, abgebildet. Der Kartenmaßstab dieser Inselkarten wurde an die örtlichen Gegebenheiten und die Größe der Flurstücke angepasst (1:500 – 1:4000). Die Kartenblätter nennt man Fluren.

Inhalte der Flurkarte:

Von der Urkarte wurde eine Nadelstichkopie erstellt, in der alle Fortführungen in rot eingetragen wurden, während die Urkarte unverändert blieb.

DGK 5 = Deutsche Grundkarte

Die DGK 5 ist eine topographische Karte im Maßstab 1 : 5000, von der Folgekarten in kleineren Maßstäben abgeleitet wurden. In Niedersachsen wurde die Fortführung eingestellt.

Eine DGK 5 ist 40 cm × 40 cm groß und bildet demnach eine Fläche von 2 km × 2 km in der Natur ab. Die DGK enthält alle wesentlichen topographischen Objekte in lagerichtiger und grundrisstreuer Form. Zudem werden Höhenlinien je nach Relief im Abstand von 0,1 bis 5 m dargestellt. Für die Erstellung einer DGK wurden Flurkarten und Orthophotos herangezogen. Im Unterschied zu topographischen Karten kleineren Maßstabes sind auch einzelne Grundstücksgrenzen dargestellt. Der Blattschnitt erfolgt nach geraden Gauß-Krüger-Koordinaten. Die Blattnummerierung ergibt sich aus der Blattnummer der Topographischen Karte 1 : 25000 und einer laufenden Nummer innerhalb des TK25 Kartenblattes.

Die Flurnamen wurden farbig, je nach Herkunft, von Hand in der DGK 5 eingetragen.

  • blau - Flurnamen von ca. 1830 aus den Flächenmanualen (Register der Hannoverschen Grundsteuervermessung
  • grün - Flurnamen von ca. 1870 aus den Stückvermessungsrissen der Preußischen Grundsteuervermessung
  • rot - Flurnamen, die zum Zeitpunkt der Befragung um 1980 nach Auskunft ortskundiger Personen gebräuchlich waren

Die Koordinatenermittlung ab 1997 für die Flurnamen erfolgte auf Grundlage dieser Eintragungen in der DGK 5.

Preußische Landesaufnahme

Für das Gebiet der heutigen Bundesländer Niedersachsen und Bremen wurde in den Jahren 1877 bis 1912 die Preußische Landesaufnahme aufgenommen.

Wegen des großen Aufwands übertrugen das Großherzogtum Oldenburg, das Herzogtum Braunschweig, das Fürstentum Schaumburg-Lippe, die Freie Hansestadt Bremen und das Amt Ritzebüttel (als Teil der Freien und Hansestadt Hamburg) dem Preußischen Staat die Vermessung und die kartografische Darstellung ihrer Landesflächen.

Die terrestrische Aufnahme der Topografie mit Hilfe eines Messtisches im Gelände gab den Karten den Namen „Messtischblätter“.

Links zu Kartenanwendungen und Papierkarten

Zusammenstellung nützlicher Links
  • Messtischblätter der Preußischen Landesaufnahme von ca. 1895: zur Website

  • Interaktive Umweltkarten des Niedersächsischen Umweltministeriums: zur Website

  • Allgemeine interaktive Karte mit verschiedenen Auswahlmöglichkeiten. Zur Auswahl stehen u.a. die Preußische Landesaufnahme, die DGK 5, die TK 50 historisch sowie Luftbilder: zur Website

  • Geolife Navigator: zur Website

  • Die Adresse zum niederländischen AHN Viewer: zur Website

  • Regemort-Karten des Amtes Esens von 1670: zur Website

  • Topographische Karten 1 : 25000 aus der Zeit vor und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg: zur Website bzw. zur Website

  • Leer- HisGIS: zur Website

  • Die Veröffentlichung der Flurnamentour durch Wiesede auf der Seite der Ostfriesland Tourismus GmbH: zur Website

Literatur zur Flurnamensammlung

Printausgaben
  • Ahlsson, Lars-Erik: Studien zum ostfriesischen Mittelniederdeutsch, Uppsala 1964
  • Ähnlich, Barbara: Flurnamen Thüringens - der westliche Saale-Holzland-Kreis, Hamburg 2012
  • Ähnlich, Barbara / Meineke, Eckhart (Hrsg.): Namen und Kulturlandschaften, Leipzig 2015
  • Bach, Adolf: Deutsche Namenkunde, Heidelberg 1943-
  • Doornkaat Koolman, Jan ten: Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884
  • Falkson, Katharina: Die Flurnamen des Kirchspiels Büsum (Dithmarschen) - einschließlich der Flurnamen des Dithmarscher Wattenmeeres, Neumünster 2000-
  • Freese, Johann Conrad: Über die Vehne oder Torfgräbereien, Aurich 1789
  • Friedländer, Ernst (Hrsg.): Ostfriesisches Urkundenbuch, Unveränd. Neudr. der Ausg. von 1878 - 1881
  • Grimm, Jacob / Grimm, Wilhelm: Deutsches Wörterbuch, Leipzig 1854-
  • Heinze, Axel / Herdes, Lies: Die Geschichte der Gemeinde Moorweg im Spiegelbild der Flurnamen, in: Ostfriesischer Heimatkalender 2016, S. 91-95
  • Herzog, Christa: Die Flurnamen der Gemarkung Wiesede, Ostfriesland. Beiträge zu ihrer Deutung - mit regionalgeschichtlichen Erläuterungen, Aurich 2009
  • Herzog, Christa: Auf den Spuren der Flurnamen - eine Wanderung durch die Gemarkung Wiesede, Aurich 2017
  • Hofmann, Dietrich / Popkema, Anne Tjerk (Unter Mitw. von Gisela Hofmann): Altfriesisches Handwörterbuch, Heidelberg 2008
  • Holthausen, Ferdinand: Altsächsisches Wörterbuch (2. Aufl.), Köln 1967
  • König, Werner: dtv-Atlas zur deutschen Sprache, München 1978
  • Kluge, Friedrich: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. (23. Aufl.), Berlin 1999
  • Lange, Wilhelm: Sprachliche Spuren einer Festung - zur Deutung der Flurnamen der Gemarkung Leerort, 2. überarb. Fassung, Leer 2014
  • Lasch, Agathe / Borchling, Conrad: Mittelniederdeutsches Handwörterbuch. Fortgef. v. Gerhard Cordes und Dieter Möhn, Neumünster 1928-
  • Lloyd, Albert L. / Lühr, Rosemarie & Springer, Otto: Etymologisches Wörterbuch des Althochdeutschen, Göttingen 1998
  • Mietzner, Erhard: Die Flurnamen der Gemeinde Südlohn - Gesamtüberlieferung (1147-1989) und Namenerklärung, Vreden/Südlohn 1997
  • Müller, Gunter (Bearb.): Westfälischer Flurnamenatlas, Bielefeld 2000-2012
  • Müller, Wilhelm & Zarncke, Friedrich: Mittelhochdeutsches Wörterbuch. Mit Benutzung des Nachlasses von Georg Friedrich Benecke. Nachdr. der Ausg. Leipzig 1854-1866, Stuttgart 1990
  • Naumann, Horst (Hrsg. von Andrea Brendler und Silvio Brendler): Flurnamen - Funktion, Struktur, Entwicklung, Hamburg 2011
  • Ostfriesische Landschaft (Hrsg.): Sagen und Flurnamen in Ostfriesland. Begleitband zu einer Ausstellung in den Ostfriesischen Sparkassen 2017, Aurich 2017
  • Philippa, Marlies: Etymologisch woordenboek van het Nederlands, Amsterdam 2004
  • Remmers, Arend: Mittelalterliche Flurnamen in Ostfriesland, Online-Veröffentlichung, Aurich 2011
  • Remmers, Arend: Von Aaltukerei bis Zwischenmooren. Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade, Leer 2004
  • Scheuermann, Ulrich: Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995
  • Scheuermann, Ulrich: Flurnamensammlung und Flurnamenforschung in Niedersachsen, Göttingen 2011
  • Schiller, Karl / Lübben, August: Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880
  • Stellmacher, Dieter (Hrsg.): Niedersächsisches Wörterbuch, Neumünster 1965-
  • Stürenburg, Cirk Heinrich: Ostfriesisches Wörterbuch. Nachdruck der Ausgabe Aurich 1857, Leer 1996
  • Schumacher, Heinrich: Die Flurnamen Ostfrieslands (Bde. I-VI), Aurich 2002
  • Thamling, Markus: Die Flurnamen der Gemarkung Timmel in Ostfriesland, Hochschulschrift, Münster 2011
  • Verdam, Jakob (Hrsg.): Middelnederlandsch handwoordenboek, Nijhoff 1983
  • Vogelfänger, Tobias: Nordrheinische Flurnamen und digitale Sprachgeographie. Sprachliche Vielfalt in räumlicher Verbreitung, Köln 2010
  • Vorstand des Vereins Museumsdorf Moordorf (Hrsg.): 250 Jahre Urbarmachungsedikt - neue Siedler, neues Land, neue Namen. Begleitbroschüre für die Ausstellung im Freilichtmuseum Moordorf
  • Weerda, Nantje: Die niederdeutschen Flurnamen der Gemarkung Carolinensiel, Hochschulschrift, Oldenburg, 2017
Links zu Büchern sowie Nachschlagewerken

 

Veröffentlichungen zu Flurnamen

Die Appellative „Deich“, „Diek“ und „Dyk“ in der ostfriesischen Flurnamensammlung

Sonderdruck aus: EMDER JAHRBUCH für historische Landeskunde Ostfrieslands - BAND 96 (2016) - von Cornelia Ibbeken und Johann Dirksen

Die Appellative ‚Kloster‘, ‚Mönch‘ und ‚Nonne‘ in der ostfriesischen Flurnamensammlung

Sonderdruck aus: EMDER JAHRBUCH für historische Landeskunde Ostfrieslands - BAND 97 (2017) - von Cornelia Ibbeken und Reinald Joosten (Karten)